Hanifa Haqani
Vergl. Religionswissenschaftlerin
Geschäftsführerin

haqani@rumi-impuls.de
Tel.: +49 176 245 620 11

Beschreibung folgt bald…

Noor Ghafury
Wirtschaftswissenschaftler
Pädagogischer Mitarbeiter

Guten Tag, mein Name ist Noor Mohammad Ghafury. Ich wurde am 04.09.1955 in Afghanistan geboren. Nach dem Abitur in meinem Heimatland bin ich 1975 zum Studium nach Bulgarien gegangen. In Sofia habe ich 1982 mein Studium der Wirtschaftswissenschaften absolviert und habe anschließend in Afghanistan als Dozent an der Universität gearbeitet, sowie Finanz- und Personalexperte in verschiedenen Verwaltungen gearbeitet.

Seit 1992 lebe ich in Deutschland und habe im Kreis Marburg für das dortige Jugendamt als Familienbetreuer sowie Betreuer für minderjährige Jugendliche gearbeitet.
Als Mitglied des Ausländerbeirats des Stadt Marburg setzte ich mich für die Belange aller ausländischen Mitbürger ein.
Mitbegründer und ehrenamtliches Mitglied war ich bei folgenden Vereinen und Organisationen:

  • Initiative Afghanisches Hilfswerk e.V.
  • Verein der Nationalen Einheit und des Fortschritts Afghanistan NEFA e. V.
  • Afghanisches Kulturverein e. V.
  • Runder Tisch für Frieden und Demokratie für Afghanistan
  • Versöhnungsbewegung der Afghanen in Europa
  • Rumi imPuls e.V.

Des Weiteren habe ich als selbständiger Unternehmer im Bereich des Handels, der Telekommunikation und Logistik gearbeitet.

2007 bin ich nach Afghanistan zurückgekehrt um den Menschen vor Ort zu helfen. In Kabul arbeitete ich als Universitätslehrer im Fachbereich der Wirtschaftswissenschaft.
Als Landesdirektor der „Initiative Afghanisches Hilfswerk e.V.“ habe ich das Projekt „Home School“ für Mädchen in Wardak (Afghanistan) aufgebaut: Die Schule unterrichtet erfolgreich weiter.
Außerdem engagiere ich mich für das Projekt „Frauentreffpunkt“ in Kabul und leiste soziale und politische Basisarbeit für den Aufbau der Demokratie, Stärkung der Menschenrechte und Erreichung des Friedens in Afghanistan.

Ich lebe die Interkulturalität durch meinen Lebensstil, Kulturkenntnisse und eine Vielzahl von Sprachen (Paschto, Dari, Persisch, Deutsch, Bulgarisch, Arabisch, Englisch und Russisch).

Philipp Schmidt
Antisemitismusbeauftragter und Pädagogischer Mitarbeiter

schmidt@rumi-impuls.de

Bereits während meines Bachelor-Studiums in „Außerschulischer Bildung“ arbeitete ich ehrenamtlich mit Geflüchteten zusammen. Seitdem durchlief ich verschiedene (sozial)pädagogische Berufsfelder, so arbeitete ich in einer stationären Wohngruppe mit minderjährigen Geflüchteten, in der „Teilhabeassistenz und Integrationshilfe“ sowie im ambulant betreuten Wohnen. Seit 2015 bin ich zudem in der politischen Bildung tätig.

Während meines Master-Studiums der Erziehungswissenschaften und meiner Arbeit in der politischen Bildung setzte ich mich insbesondere mit Ideologien wie Antisemitismus, Rassismus und anderen Formen der Diskriminierung auseinander. Bei Rumi imPuls e.V. habe ich mich neben der pädagogischen Arbeit, dem Konzipieren, Durchführen und Nachbearbeiten von Workshops, insbesondere auf das Phänomen Antisemitismus spezialisiert, dass ein gesamtgesellschaftliches Problem darstellt und aus meiner Perspektive die Integrations- und Demokratiearbeit vor eine besondere Herausforderung stellt.

So ist es mir auch in der Arbeit mit Geflüchteten aus dem Nahen und Mittleren Osten wichtig antisemitische Weltbilder aufzugreifen und diese nicht ohne Kommentar und Widerspruch stehen zu lassen. Ängste, Sorgen und Unkenntnisse, die u.a. im Antisemitismus kanalisiert werden können, nehme ich in der Arbeit genauso ernst wie gefestigte menschenfeindliche Einstellungen. Ziel meiner Arbeit ist die Stärkung der Persönlichkeit und Mündigkeit von jungen Erwachsenen als Beitrag für eine Gesellschaft, in der es möglich ist, ohne Angst verschieden sein zu können.

Christine Weiß
Pädagogische Mitarbeiterin

Ich arbeite seit vielen Jahren in der Jugendarbeit. Vor allem im Bereich Medien – von Fotografie und Bildbearbeitung, Film bis Internet – und in der parteilichen Mädchenarbeit. Dabei arbeite ich sowohl in der Praxis als auch konzeptuell mit großer Offenheit und Bandbreite, was Inhalte und Zielgruppen angeht.
Nicht nur in meinen Arbeitsschwerpunkten in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, auch mit Schulen, Beziehungspersonen, Multiplikator*innen, ist mir ein wertschätzender Umgang wichtig, der bei den Bedürfnissen der Beteiligten ansetzt. Inhalte und Themen vermitteln sich kreativ und nachhaltig über eigene Erfahrungen und Raum für Ideen und der Begegnung mit anderen und sich selbst.
Interkulturelle Aspekte sind schon lange ständiger Teil meiner Arbeit und ich hoffe sehr, das bei Rumi imPuls e.V. weiter intensivieren zu können.
Ich freue mich mit neuen Impulsen und Projekten gesellschaftlichen Wandel mitzugestalten, in offenen Begegnungen voneinander zu lernen und gemeinsam neue Wege miteinander zu finden.

Qasim Syed
Pädagogischer Mitarbeiter

syed@rumi-impuls.de

Guten Tag,

mein Name ist Qasim Syed und ich bin studierter Lehrer und Soziologe (M.A.). Ich bin mit meinen Eltern im Jahr 1986 nach Deutschland geflohen. Zu diesem Zeitpunkt war ich 6 Monate alt. Die politische Situation in Pakistan war sehr gefährlich für meine Eltern.

Als Kind und Jugendlicher war ich bereits früh mit Vorurteilen und anderen Problemen konfrontiert. Aus diesem Grund habe ich es mir zur Aufgabe gemacht anderen Geflüchteten zu helfen, damit sie einen leichteren Start in die deutsche Gesellschaft bekommen und somit besser am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.

Ich arbeite seit einigen Jahren mit Geflüchteten auf verschiedene Art und Weisen. Ich habe bereits Kinder im Kindergartenalter betreut, aber auch Jugendliche, junge und ältere Erwachsene. Dabei habe ich mit verschiedenen pädagogischen Ansätzen gearbeitet, doch vor allem der erlebnispädagogische Ansatz hat mir gezeigt, dass das gemeinsame Erleben merklich schneller Barrieren brechen kann und Geflüchtete leichter von den Problemen berichten, die sie belasten.

Leonie Zander
Pädagogische Mitarbeiterin

zander@rumi-impuls.de

Mein Name ist Leonie Zander. Während meines Bachelorstudiums in Kunsttherapie/-pädagogik konnte ich wertvolle praktische sowie theoretische Erfahrungen in der künstlerischen und sozialpädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sammeln. Nach Beendigung meines Studiums  habe ich für die Bremer Kinder- und Jugendhilfe gGmbH als pädagogische Mitarbeiterin in einer stationären Einrichtung für unbegleitete minderjährige Jugendliche mit Fluchthintergrund gearbeitet.

Seit September 2019 studiere ich nun im Master Soziale Arbeit in Teilzeit mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendhilfe im Europäischen Kontext. Ich interessiere mich vor allem für die Themen: Menschenrechte, Diversität sowie Empowerment.

Aufgrund meiner Arbeitserfahrungen ist mir deutlich geworden, wie beschwerlich ein Ankommen und Einleben für Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland sein kann.
Durch Organisationen wie z.B. Rumi imPuls e.V. kann problematischen Strukturen  entgegen gewirkt und im besten Fall ein Austausch und Miteinander geschaffen werden. Ich möchte mit meiner Arbeit Neuankömmlingen und Menschen, die sich noch nicht hinreichend integriert fühlen, dabei helfen Strukturen und Regeln in Deutschland kennenzulernen. Gleichzeitig ist es mir eine Herzensangelegenheit, Menschen in ihrer Individualität und Vielfältigkeit zu bestärken bzw. zu fördern.